Kategorie: Termine


Leider ist es mal wieder soweit:  am 10.9.2011, 12:00 versammeln sich über 200 Faschisten der NPD und ein paar anderer  brauner Vereine (unter anderem die “freie Kameradschaft”)  auf dem Markt Eisenach, um unter dem Motto “Deutschland den Deutschen – Wir sind das Volk” ihrem ausländerfeindlichen Wahnvorstellungen Ausdruck zu verleihen. Bereits in ihrem Aufruf , dramatisiert die NPD durch Schauermärchen über gewaltätige Ausländergangs und sich in Eisenach entwickelnde Parallelgesellschaften.

Nicht mit uns! Wir lassen unsere ausländischen Mitbürger, Freunde und Bekannte nicht von Neonazis bedrohen! Wir haben keinen Bock auf Nazis! Nicht in Eisenach, nicht in Thüringen , nicht in Deutschland! Kein Fußbreit den Faschisten, Nirgendwo! Deshalb am 10.9.2011 in Eisenach erst am Markt von 10 bis 11 Uhr (da wir die, von der Polizei geschützten Affen, nicht” belästigen” dürfen) , dann von 12 bis 18 Uhr auf dem Karlsplatz zur Gegendemo!

Und am Freitag ist es mal wieder so weit, denn wir kennen keine Sommerpause!  Los gehts um 18 Uhr  in der Geschäftsstelle von Katja Wolf in der Georgenstraße. Wir haben verschiedene Themen auf der TO und stehen evtl. vor einer meiner Meinung nach doch recht einschneidenden Veränderung. Mal schauen.

 

PS Ich rate jedem an, uns auf Facebook zu liken und unsere dortigen Aktivitäten zu verfolgen. Es ist uns leider nicht vergönnt, diesen Blog stets so aktuell zu halten, wie wir das gerne wollten, auf Facebook seid ihr hingegen immer auf dem neuesten Stand, Genossen. =D

vom 10. bis 13. Juni am Waldsee in Königsee

Komm zum Linken Pfingstcamp 2011 in Königsee! Das ganze Pfingstwochenende baden, in der Sonne braten, Party machen, einfach mal entspannen und den Workshops lauschen. Vom 10. bis 13. Juni am Waldsee in Königsee. Nimm teil an vielen heißen Diskussionen: Was stört Dich z.B. in der Schule, in der Lehre, im Studium oder allgemein? Bist Du mit Deinen Ausbildungsbedingungen zufrieden? Und mit Deinen Mitbestimmungsrechten? Und wo ist da der Zusammenhang? Lass uns einfach mal unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsam nach Ideen suchen. Außerdem warten spannende Workshops: “

  • Die Linke und die Gewaltfrage”
  • “Datenschutz für alle”
  • “Wohin mit der Arbeiterklasse?” “
  • Was heißt da Gewerkschaft?”
  • “Das böse K-Wort: Podiumsdiskussion über Kommunismus”

Ansonsten gibt’s verrückte Gruppenspiele, wie Hamburger Fünfkampf, und am Sonntag legt DJ Creep auf. Also nicht verpassen! Wir starten am Freitag gegen 18:00 und machen am Montag nach dem Mittag Schluss. Kosten pro Person: 10,- € für Gesamtverpflegung, Übernachtung und Baden inbegriffen. Bringt bitte eigene Zelte mit oder meldet Euch rechtzeitig für eines der 25 Betten (Bettbezüge bitte selbst mitbringen) an. Tipps zur Anfahrt bekommst Du außerdem unter: www.waldseebad-königsee.de

 

Veranstaltet von: Linksjugend ['solid] Thüringen Unterstützt von: DKP Thüringen, DGB-Jugend Thüringen, Jugenbibliothek Gera e.V.

Nach den letzten Meldungen in der Presse und der öffentlichen Einladung zum Stadtrat wird die Stadtverwaltung den Vorschlag unterbreiten die Oststadtschule, die Grundschule in Neuenhof sowie das Haus II des Abbe-Gymnasium zu schließen. In den Schulstandort der Oststadt-Schule soll die jetzige Grundschule am Petersberg einziehen. Für das aktuelle Gebäude hat bereits die nahegelegene REWE-Filliale (!) Interesse angemeldet.
Für uns steht fest, dass kaum eine der Maßnahmen sinnvoll ist, deshalb wollen wir Flagge zeigen.

Konkret kritisieren wir unter Anderem folgende Punkte:

- Das Haus II des Abbe-Gymnasiums verfügt über eine Turnhalle, die im Falle einer Schließung des Standorts nicht mehr durch den Vereinssport genutzt werden können. Hallenzeiten zu bekommen, ist bereits aktuell schwer, weswegen die Verwaltung zugestehen musste, zumindest die Sporthalle am Petersberg zu erhalten. Nur dass eine weitere Halle ohne angebundene Schule für längere Laufwege der Schüler sorgt und Organisationsprobleme des Schulsports mit sich bringt, wurde nicht beachtet.

- Das Haus II wurde außerdem erst vor Kurzem teilweise renoviert. So wurden zum Beispiel neue Fenster im Wert einer hohen fünfstelligen Summe eingesetzt. Außerdem hat das Abbe-Gymnasium unter großem Aufwand genug Spenden- und Sponsorengelder für eine Neugestaltung des Schulhofes ausgegeben, die gerade begonnen hat. Alles Umsonst?

- Werden die Schüler des Haus II in das Haus I an der Wartburg-Allee umgesiedelt, muss zwangsläufig ein Anbau erfolgen. Hierfür existieren bisher keine öffentlichen Pläne und die Kosten einer solchen Maßnahme könnten leicht ins Astronomische gehen. Kosten gespart? Fehlanzeige!

- Die Oststadt-Schule verfügt über 159 Schüler. Laut Stadtverwaltung wäre die Schule durch die Petersberg-Grundschule, die aktuell über 178 Schüler verfügt, deutlich besser ausgelastet. Die Schließung einer Schule und eines Schulstandortes, für 19 Schüler?!

- Weiterhin stellt sich die Frage: Wohin mit den 159 Schülern der Oststadt-Schule? Eine Aufteilung ist für die anderen Regelschulen schwer zu schultern, außerdem kann es Schülern die in der Oststadt wohnen alleine schon auf Grund der schlechten Busverbindungen kaum zugemutet werden, durch die komplette Stadt zu fahren. Vorallem für kleinere Schüler gilt hier: Längerer Schulweg = Größere Gefahr.

- Die jährlichen Aufnahmezahlen der beiden staatlichen Eisenacher Gymnasien sollen auf zusammengenommen 150 fixiert werden. Derzeit gehen Prognosen allerdings von einer Fluktuation von 150-175 Schülern aus. Also müsste Kindern unter Umständen, trotz entsprechender Leistungen die Aufnahme am staatlichen Gymnasium verweigert werden. Wie war das mit der Wissensgesellschaft nochmal?

- Bei allem ist natürlich nicht zu vergessen: Die Geburtenzahlen für Eisenach und Umgebung steigen wieder, ergo wird die ganze Planung in ein paar Jahren sowieso wieder umgeworfen werden. Es wird jedoch schwierig sein, dann zum Beispiel den Schulstandort Petersberg wieder zu reaktivieren, wenn sich dort eine REWE-Filliale niedergelassen hat.

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Treffen im April

Hi Leute,

ich möchte euch gerne zu unserem nächsten Treffen am 1.4. um 18 Uhr in der Interessenvereinigung Jugendweihe einladen.

Die Themen des Abends sehen wie folgt aus, fettgedruckte sind Hauptpunkte :

1. Allgemeines (Ich frage mich: Wie kriegen wir mehr Leute?)
2. Satzung
3. Finanzmittel (Budget, Kostenerstattung durch Kreisverband, Finanzplan fürs Jahr?)

4. Organisation eines Infostandes (Planung, Themenschwerpunkte, Infomaterial, was brauchen wir noch?)
5. Marc-Uwe Kling – aktueller Stand (hoffentlich habe ich bis dahin eine verbindliche Antwort der Agentur, dann kann ich mehr sagen, falls alle Stricke reißen, hätte ich aber auch noch einen anderen Vorschlag, was wir stattdessen als “Großveranstaltung” machen könnten)
6. Veranstaltung zum BGE – aktueller Stand ( Wer trägt die Kosten für Ronald Blaschke, wollen wir Ronald Blaschke überhaupt?)
7. Fußballturnier – aktueller Stand (Flyer, Anwerbung von Teams)
8. Politikverdrossenheit zusammen mit der RLS – aktueller Stand (Wie präsentieren wir uns, wie werben wir, was macht der Referent?)
(9. Auswertung der Landtagswahl-Ergebnisse der letzten Wochen – wie weiter mit der Partei?
10. Libyen – Einsatz)
11. Vergessenes

Sympathisanten und Neugierige wie immer willkommen. =))

Während wir für die unmittelbar vom Erdbeben, Tsunami und Atomunfall betroffenen Menschen in Japan hoffen, dass es doch noch gelingt, die unmittelbare Katastrophe einzudämmen, ist die Auseinandersetzung um Atomkraft in Deutschland neu entbrannt. Für die Bundesregierung auf der einen und SPD und Grüne auf der anderen Seite gilt es, in den aktuellen Wahlkämpfen eine gute Figur zu machen. Doch spätestens seit dem Atomkonsens von 2000, in dem rot-grün den Energiekonzernen vetraglich einen jahrzehntelangen Weiterbetrieb ihrer Anlagen zusicherte und sogar auf sicherheitstechnische Nachrüstungen verzichtete, wissen wir: Keine Parlamentsmehrheit garantiert einen Atomausstieg, so lange nicht eine starke und kämpferische Anti-Atom-Bewegung das gesellschaftliche Kräfteverhältnis herstellt, in dem die Macht der Energiekonzerne gebrochen oder übergangen werden kann. Das gilt auch und gerade in den nächsten Monaten: Natürlich kann es uns nicht nur darum gehen, die Laufzeitverlängerung zurückzunehmen oder die schlimmsten Schrottreaktoren sofort stillzulegen. Wir wollen jetzt aus dieser unbeherrschbaren Risikotechnologie aussteigen. Aber wenn die Bewegung nicht stark genug ist, müssen wir damit rechnen, dass nach den Landtagswahlen buisness as usual mit vielleicht dem einen oder anderen AKW weniger herrscht.

Deshalb: Beteiligt euch und mobilisiert zu den zahlreichen Mahnwachen auch am kommenden Montag, den Großdemonstrationen am 26.3. in Hamburg, Köln und Berlin sowie den Aktionen zum 25. Tschernoby-Jahrestag am 25. April. Lasst uns über den Schock der Ereignisse nicht vergessen, dass die ökologische eine soziale Frage ist: Es geht in der Energiefrage auch und immer noch um 800.000 Haushalte, denen jährlich in Deutschland wegen unbezahlter Rechnungen der Strom gesperrt wird, um die Folgen des Uranabbaus für die betroffenen ArbeiterInnen und die Bevölkerung, und nicht zuletzt die Frage: Wer bestimmt, welche Risiken tragbar sind, und wie unsere Energie produziert wird.

Wir müssen massiven Druck aufbauen, um diese Frage für uns zu entscheiden – lasst uns deshalb als Teil der Anti-Atom-Bewegung nicht nur an den aktuellen Demonstrationen, sondern auch an Blockaden, Besetzungen und anderen Aktionen zivilen Ungehorsams mitwirken, um die Stillegung aller Atomanlagen zu erzwingen.

Veranstaltungshinweis!

Unsere Freunde vom TaM kredenzen uns am 14.4.  um 19.30 Uhr etwas ganz feines: Sie haben es nämlich geschafft, Frank Ehrlich, vom Archiv der Jugendkulturen in Berlin, an diesem Tag nach Eisenach zu holen, wo er einen Vortrag über

Subkulturelle Jugend- und Protestbewegungen

halten wird. Also wenn das kein Thema für uns ist, weiß ich es auch nicht mehr!^^

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